Ergänzende Informationen zum AATiS-Bausatz
Drehleuchtfeuer, wie sie in den Leuchttürmen der See- und Luftfahrt anzutreffen sind, werden zur Zeit noch mit Motoren und Linsensystemen realisiert.
Wann die rasanten Fortschritte in der LED-Entwicklung dazu führen werden, die bewährte Analogtechnik abzulösen, bleibt offen. Auf jeden Fall ist es schon jetzt interessant, sich über die Möglichkeiten Gedanken zu machen, wie sich an- und abschwellende Lichtblitze in 360° – Drehung mit digitalen Mitteln realisieren lassen.
■ Bausatz AS135
Die auch für Anfänger leicht aufzubauende Schaltung des LED-Drehfeuers wird durch ein Mikrocontroller-Programm gesteuert. Es simuliert das geforderte Leuchtverhalten. Zwischen den Blitzfolgen erscheint das für Leuchttürme typische Restleuchten, mit dem sie sich auch in den Dunkelphasen orten lassen.
Zur Stromersparnis enthält die Platine einen LED-Dämmerungssensor, der die Schaltung nur bei Dunkelheit (< 120 lux) aktiviert. Auch dieses Verhalten entspricht den Vorgaben echter Leuchtfeuer.
Die Platine hat einen Durchmesser von 40 mm und kann deshalb leicht in vorhandene Leuchttürme eingesetzt werden. Ausführliche Beschreibung im Praxisheft 25 des AATiS, bei dem es auch 3D-Druckdateien für Leuchttürme gibt.
Kartographische Grundlage: OpenStreetMap [ODbL]
Die Leuchtfeuerkennungen werden per Jumper ausgewählt. Folgende Versionen sind verfügbar:
Helgoland, Texel, Norderney
Helgoland, Borkum, Norderney
Warnemünde, Texel, Norderney
Kap Arkona, Texel, Norderney
Tipps zum Aufbau
■ AUFBAUSCHRITTE
■ LED-Test
Mit einem Multimeter ( ▷ Einstellung DIODENTEST) lassen sich die LEDs überprüfen:
IC entfernen
Keine (!) Betriebsspannung anlegen
Masseleitung des Multimeters mit der Minusleitung auf der Platine verbinden
Nun können gemäß der Abbildung die rot markierten Kontakte des IC-Sockels mit der Plusleitung des Multimeters nacheinander abgetatstet werden.
Ist die jeweilige LED richtig herum eingelötet, muss sie bei diesem Test schwach leuchten.